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Terminkalender | Alle Termine (Übersicht) Wir sind seit 2007 27
Länder in unserer Staatengemeinschaft Europäische Union.
Freunde im Herzen
Europas Unsere Gemeinschaft
"Freunde im Herzen Europas"
ist
ein Bündnis zwischen tschechischen und deutschen Städten und
Gemeinden rund herum um das Dreiländereck im Vogtland.Als Start der Unternehmung kann man die im Jahr 2001 erfolgte Unterzeichnung eines "Vertrages über die regionale länderübergreifende städtepartnerschaftliche Verbindungsgemeinschaft" der Städte Aš, Rehau und Oelsnitz (Vogtland) betrachten. Die Gemeinschaft wurde am 11. Oktober 2002 in der westböhmischen Stadt Aš (deutsch: Asch) gegründet. Zum Zeitpunkt ihrer Gründung zählte sie 14 Mitglieder. Inzwischen gehören ihr 16 Kommunen an. Alle der Mikroregion* angehörenden Orte befinden sich in der Region Aš, in Oberfranken und im Sächsischen Vogtland. Die Region Aš/Asch hat gemeinsame Grenzen mit den Freistaaten Bayern und Sachsen und ist (umstritten) ein Teil des Vogtlands. Sie wurde eine Zeit lang ebenfalls durch die Vögte von Plauen und Weida regiert. Somit ist die Mikroregion genau genommen eine Vereinigung vogtländischer Orte rund um das Dreiländereck Böhmen - Bayern (Franken) - Sachsen. Bis zur Entstehung der Tschechoslowakei 1918 waren die Sudetendeutschen in der Region Aš neben den Tschechen die führende Mehrheit. Die Verschlechterung der Beziehungen zwischen Tschechen und Deutschen nach dem ersten Weltkrieg kulminierte zunächst im Deutsch-Nationalismus unter Führung der Sudetendeutschen Partei von Konrad Henlein. Seit der Besetzung der Tschechoslowakei durch die Nationalsozialisten im Jahre 1938 und der 1945 erfolgten Ausweisung der Sudetendeutschen aufgrund der Beneš-Dekrete verblieben die deutsch-tschechischen Beziehungen bis 1989 sehr unterkühlt. Daran änderten auch offizielle Freundschaftsbekundungen zwischen der DDR und der ČSSR nichts. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahre 1990 funktioniert die Zusammenarbeit aber bereits wieder recht gut. Dazu Dalibor Blažek: „Aš versuchte nach der Wende, an die früheren Beziehungen anzuknüpfen. Derzeit arbeiten wir mit einer Reihe bayrischer und sächsischer Städte zusammen. Für die Zusammenarbeit suchen wir Unterstützung auf allen Seiten, sowohl moralische als auch finanzielle“. (Radio Prag) Ziel der Vereinigung ist die weitere Annäherung zwischen Tschechen und Deutschen und die Ausräumung der aus der Geschichte resultierenden Irritationen. „Von der Vereinigung Freunde im Herzen Europas erhofft man sich in erster Linie eine Verbesserung der Kommunikationsstrukturen zwischen den einzelnen Institutionen. Der tatsächliche EU-Beitritt sollte dann, so Bürgermeister Blažek, für die Region nur noch eine formale Angelegenheit sein“. (Radio Prag) Inzwischen erfolgte nach dem Beitritt Tschechiens zur EU mit dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens die weitere Normalisierung des Verhältnisses zwischen unseren beiden Ländern und eine wesentliche Vereinfachung der gemeinsamen Arbeit durch wesentlich verbesserte Verkehrsverbindungen. Schirmherr der Freunde im Herzen Europas ist der ehemalige Erweiterungskommissar der Europäischen Union, Günter Verheugen, der auch den „Ehrenschutz“ über die Gründungskonferenz übernommen hatte. * Mit „Mikroregion“ bezeichnete Dagmar Keberlova von Radio Prag die Vereinigung in einem Interview mit dem Ersten Bürgermeister der Stadt Aš, Dalibor Blažek vor dem Beitritt Tschechiens zur EU. Inkrafttreten des
Schengener Abkommens Eichigt (Ebmath): Am Freitag, 21. Dezember 2007, um 11 Uhr wurde mit einer Feierstunde im Eichigter Ortsteil Ebmath an der Grenze der Wegfall der Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Tschechien im Vogtland gefeiert werden (Programm). Gleichzeitig erfolgt die Öffnung der Grenze für den Fahrzeugverkehr bis 3,5 t (die Roßbacher Straße wird Hauptstraße). Im Rahmen dieser Feier erfolgt auch die Verteilung des Friedenslichts von Bethlehem. Landrat Tassilo Lenk (CDU), der Bürgermeister unserer tschechischen Nachbarstadt Hranice/Roßbach (ODS) und der Eichigter Bürgermeister Christoph Stölzel (SPD) werden die symbolische Öffnung des Schlagbaumes vornehmen. An den Feierlichkeiten werden auch ein Bläserensemble aus Hranice, der katholische Pfarrer Pavel Baxant sowie der evangelische Pfarrer Pavel Kučera von Hranice und Asch, die ökumenischen Friedenslicht-Kinder Franziska Schmid (kath. Herz-Jesu-Gemeinde, Plauen) und Lena Mehringer (ev.-luth. Kirchgemeinde St. Johannis, Plauen) mit Dekan Heinz-Claus Bahmann (ebenfalls kath. Herz-Jesu-Gemeinde, Plauen), Schüler der Grundschule Eichigt, die Pfarrer Hendrik Pröhl und Joachim Kaiser sowie der Posaunenchor der ev.-luth. Kirchgemeinde „St. Katharina“, Eichigt beteiligt sein. Die Plauener Lichtkinder empfangen das Licht von Bethlehem am 20. Dezember 2007 zwischen 15 und 17 Uhr im ORF-Fernsehstudio in Linz gemeinsam mit etwa 400 weiteren Kindern von Elisabeth Nemec, dem diesjährigen österreichischen Friedenslicht-Kind aus der kleinen Ortschaft Lindau, die zwischen Bad Ischl und Pfandl liegt. Auf der Rückfahrt von Linz erfolgt die Verteilung des Lichts an den Autobahn-Raststätten. Die 10-jährige Lebensretterin, die in der Volksschule in Pfandl die 4. Klasse besucht, brach am Montag, 26. November 2007, in Begleitung von 380 Pilgern mit dem ORF Oberösterreich zur „Friedenslichtreise 2007“ nach Israel auf und entzündete dort in der Geburtsgrotte Bethlehem das ORF-Friedenslicht. Die Flamme wurde bereits von Vertretern der anerkannten Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Per Zug wurde das Licht am Sonntag, 16. Dezember, in über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland getragen: von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz - sowie in andere Länder Europas und sogar bis nach Amerika. Bereits seit 1994 beteiligen sich deutsche Pfadfinder an der Aktion, die auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen. Das Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet in diesem Jahr zum 22. Mal als Weihnachtsbrauch in Oberösterreich und wird durch die Plauener Lichtkinder auch ins Vogtland geholt und zunächst als Erstes über Ebmath nach Hranice in Tschechien gebracht. Wer mit einem geschützten Licht an die Grenze in Ebmath kommt, kann sich dort sein persönliches Friedenslicht von den Lichtkindern abholen. Anschließend gelangt das Licht zur Übergabe in einer zweisprachigen Andacht – u.a. mit dem Eichigter Posaunenchor – in die evangelische Kirche in Hranice/Roßbach. Am Freitag erfolgt die Übergabe des Friedenslichts dann durch die Plauener Lichtkinder auch noch in Wechselburg (15.30, Uhr Benediktinerkloster oder evang. Kirche) sowie in Plauen (19.30 Uhr, St.-Johannis-Kirche). Weiterhin wird das Licht am 1. Weihnachtstag nach Asch (Mutter- und Kindhaus der Caritas), Selbitz (Schwesternhaus der evang. Christusbruderschaft), Wallenfels und Obertrubach in der Fränkischen Schweiz (Caritas-Seniorenheime) gebracht.
Wenn Sie auf den Namen eines Ortes klicken, gelangen Sie unter anderem auch zur Internet-Präsentation der jeweiligen Kommune und erhalten dort weitere Informationen. Die Gegend um das Dreiländereck ist auch
historisch sehr interessant.
Tatsächlich
biwakierten die Lützower, wie Theodor Körner in einem Brief
an seine Freundin Pereira in Wien schrieb, auf einem
"Wiesengrundstück zwischen Klosterschenke und Dorfstraße".
Wo die Klosterschenke stand, befindet sich heute ein Stallgebäude
unseres vormaligen Bürgermeisters Karlheinz Penzel. * * *
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dem tschechischen Namen |
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Impressum:
Friedrich Frenzel, Dorfstraße 65, 08626 Eichigt |