Herzlich willkommen auf der Homepage der
Freunde im Herzen Europas
www.Dreilaendereck-Vogtland.de
(www.Dreiländereck-Vogtland.net)

Besucher:   Sie sind hier --> Home > Presse

| Über uns | Wiederfindung Europa | Ortschaften | Feierlichkeiten | Presse |
| z Ceského Tisku |

Presse / Z Ceského Tisku

11.02.2004, Radio Prag (deutsch)
Tagesecho - Autor: Martina Schneibergova
Stadt Rehau errichtet ein Denkmal anlässlich des EU-Beitritts Tschechiens

Feierliche Veranstaltungen anlässlich des Beitritts der Tschechischen Republik zur Europäischen Union werden mancherorts schon dieser Tage vorbereitet, und zwar nicht nur in Tschechien. Die bayrische Grenzstadt Rehau plant sogar ein Denkmal unweit der Staatsgrenze zu errichten, das das einst durch den Eisernen Vorhang getrennte und nun wieder zusammenwachsende Europa symbolisieren wird. Dieses Vorhaben wird Rehau im Rahmen des Bündnisses "Freunde im Herzen Europas" in die Tat umsetzen, zu dem 15 Städte und Gemeinden aus Westböhmen, Bayern und Sachsen gehören. Martina Schneibergova erkundigte sich im Rathaus von Rehau - beim Hauptamtsleiter Hans-Peter Zeeh:

   Bürgermeister
    Edgar Pöpel

"Es gibt seit 11.10. 2002 den Gemeindebund ´Freunde im Herzen Europas´, der aus bayrischen, sächsischen und böhmischen Gemeinden besteht."

Die Idee mit dem Denkmal ist jetzt etwas Neues?

"Ja, das ist neu. Das hat unser Bürgermeister Pöpel initiiert, er hat sich darum bemüht, vor allem auch um die Finanzierung. Das Denkmal wird 20.000 Euro kosten, zwei Drittel hat er von der Oberfranken-Stiftung und ein Drittel von der Sparkasse Fichtelgebirge bekommen, sodass es den Bund ´Freunde im Herzen Europas´ nichts kosten wird."

Wo genau soll dieses Denkmal errichtet werden?

"Das Denkmal soll auf dem Fußgängerübergang bei Krásná - Neuhausen errichtet werden und es soll direkt auf die Grenze kommen. Details werden noch mit den tschechischen Grenzbehörden festgelegt."

Wann soll es feierlich enthüllt werden?

"Entweder am 30. 4. oder am 1. 5., das wird noch genau festgelegt werden - jedenfalls aus dem Anlass des EU-Beitritts der Tschechischen Republik." (Ergänzung der Webredaktion: Die Enthüllung erfolgt in einer Festveranstaltung am 30.4.2004 die um 18 Uhr beginnt - siehe Feierlichkeiten.)

Das Denkmal ist eine der Initiativen des erwähnten Gemeindebundes. In welchen Bereichen arbeiten Sie noch zusammen?

"Wir haben vor allem im Kultur- und im Schulbereich zusammengearbeitet, da sind dann größere Aktivitäten entwickelt worden - Schüler- und Lehreraustausch. Im Kulturbereich haben sich Vereine vor allem ausgetauscht - z. B. Gesangvereine, da werden schon Akzente gesetzt."

Wie hoch ist das Interesse an diesen gemeinsamen Veranstaltungen?

"Es findet ein reger Austausch statt, das Interesse ist da. Es ist ein großes Interesse da."

Source: Czech Radio 7, Radio Prague
URL: http://www.radio.cz/de/artikel/50479
© Copyright 1996, 2004 Radio Prague
All rights reserved.

* * *

11.02.2004, Radio Prag (deutsch)
Autor: Dagmar Keberlova
Tschechische und deutsche Gemeinden gründen Vereinigung
"Freunde im Herzen Europas"

Im westböhmischen Aš / Asch haben am Freitag, dem 11.10.2002 vierzehn tschechische und deutsche Gemeinden offiziell die grenzüberschreitende Mikroregion "Freunde im Herzen Europas" ins Leben rufen. Den Ehrenschutz über die Gründungskonferenz übernahm EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen. Weitere Infos bringt jetzt Dagmar Keberlova.

Die Vereinigung "Freunde im Herzen Europas" ist bestimmt nicht die erste und die letzte dieser Art, grenzüberschreitende Zusammenarbeit funktioniert 12 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs bereits sehr gut. Das Besondere an dieser Vereinigung ist, dass die Schirmherrschaft der Erweiterungskommissar der Europäischen Union, Günter Verheugen, über die Gründungskonferenz übernommen hatte. Wie die Stadtvertreter auf die Idee gekommen sind, erzählt Dalibor Blazek, Bürgermeister der Stadt As:

"Die Asregion ist ein Ausläufer, der von einer Seite an Bayern und von der anderen an Sachsen angrenzt. Seit jeher haben hier Tschechen und Deutsche gemeinsam gelebt und bis 1938 gab es keine Probleme. Von da an bis 1989 blieben alle deutsch-tschechischen Beziehungen auf der Strecke. As versuchte nach der Wende, an die früheren Beziehungen anzuknüpfen. Derzeit arbeiten wir mit einer Reihe bayerischer und sächsischer Städte zusammen. Und für die Zusammenarbeit suchen wir Unterstützung auf allen Seiten, sowohl moralische als auch finanzielle. Einer unserer ersten Schritte führte uns im vergangenen Jahr zum EU-Botschafter in Prag, Ramiro Cibrian, und wir haben ihn über die Zusammenarbeit und Projekte, die bei uns laufen, informiert und um Hilfe gebeten. Und da haben wir um den Empfang ersucht. Der Weg über unsere Regierung war nicht möglich, so haben wir unsere guten Kontakte in Deutschland in Anspruch genommen. Die Bundestagabgeordnete Frau Ernsberger hat uns dann zu einem Treffen mit EU-Kommissar Verheugen verholfen."

Dem Bürgermeister zufolge war es ein sehr bedeutender Schritt, denn die Repräsentanten der Stadt waren die ersten Vertreter einer Stadt aus einem Kandidatenland, die mit dem EU-Kommissar sprechen konnten. Wo es bisher unmöglich war, eine Losung zu finden, sind die Dinge jetzt in Bewegung, sagte des weiteren Bürgermeister Blazek für Radio Prag. Von der Vereinigung "Freunde im Herzen Europas" erhofft man sich in erster Linie eine Verbesserung der Kommunikationsstrukturen zwischen den einzelnen Institutionen. Der tatsächliche EU-Beitritt solle dann, so Bürgermeister Blazek, für die Region nur noch eine formale Angelegenheit sein.

Source: Czech Radio 7, Radio Prague
URL: http://www.radio.cz/de/artikel/33277
© Copyright 1996, 2004 Radio Prague
All rights reserved.

Letzte Änderung:

Impressum: Friedrich Frenzel, Dorfstraße 65, 08626 Eichigt
Fon: +49 37430 66967 - Funk: +49 175 4869026 (D1) - Fax: +49 37430 639731
eMail an den Webmaster.