Regnitzlosau
Die Gemeinde (Ortsteil Prex) ist direkter Anlieger des Dreiländerecks Böhmen - Bayern - Sachsen und damit direkter Nachbar von Roßbach und Eichigt (Ortsteil Tiefenbrunn).
Mit dem Ende der DDR und dem Wegfall der Staatsgrenze West im Jahr 1989 wurde Regnitzlosau wieder ein wichtiges Bindeglied zwischen Bayern und Sachsen. Die jetzige Gemeinde hat zur Zeit 2700 Einwohner. Sie besteht aus den ehemaligen Dörfern Draisendorf, Nentschau, Prex, Regnitzlosau, Schwesendorf und Vierschau. Der Zusammenschluß erfolgte im Jahre 1972 auf freiwilliger Basis.
Regnitzlosau gehörte bis zum Jahre 1810 zu Frankreich. Es fiel im Frieden von Tilsit 1807 mit dem Fürstentum Bayreuth an das Land. Erst mit dem Pariser Vertrag wurde das Fürstentum Bayreuth 1810 wieder den Bayern überlassen. Gleichzeitig erhielt der Freistaat auch die Fürstentümer Berchtesaden und Regensburg on Frankreich.
Das besondere Wahrzeichen und der Stolz der Gemeinde ist die prächtige Pfarrkirche. Sie zählt mit ihem Schnitzwerk, besonders dem spätbarocken Kanzelaltar und der eindrucksvollen Kassettendecke zu den schönsten Sakralbauten Nordostbayerns.
Den Besucher regnitzlosaus laden Gasthöfe und Ausflugsgaststätten nach Wanderungen durch eine malerische Landschaft mit einem gesunden Klima oder einem Einkaufsbummel in vielen Einzelhandelsgeschäften zu gemütlicher Gastlichkeit ein, die für deren leibliches Wohl sogen. Die Bäche und Flüsse führen noch saubees Wasser, so daß Naturfreunde hier in den flüssen noch Flußperlmuscheln und bachmuscheln finden.
Regnitzlosau verfügt über eine funktionierende Wirtschaft. Es gibt zwei Banken, Textilindustrie, Handwerks- und Gewerbebetriebe sowie verschiedenste Dienstleistungsunternehmungen.
Hier geht es zur Homepage der Gemeinde.
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